Historisches Foto des Hradschins von der Moldau aus gesehen, 19. Jahrhundert
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Prag (tschech. Praha), die Hauptstadt des Königreiches Böhmen, entstand aus mehreren ursprünglich eigenständigen Stadtsiedlungen (Altstadt, Neustadt, Kleinseite u.a.), die unter Joseph II. 1784 vereinigt wurden.
Auf der Prager Burg, dem Hradschin (tschech. Hradčany), residierten nach der Erwerbung der böhmischen Krone 1526 auch einige Herrscher aus dem Hause Habsburg, unter denen vor allem Rudolf II. hervorzuheben ist.
Nach dem Zusammenbruch der habsburgischen Monarchie wurde Prag die Hauptstadt der Tschechoslowakischen bzw. ab 1993 der Tschechischen Republik.