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Leitbild : Tödlein-Schrein, um 1580

Paul Reichel: Tödlein-Schrein, um 1580
Copyright: Kunsthistorisches Museum
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OBJEKT

Tödlein-Schrein, um 1580


Der „Tödlein-Schrein“ zeigt das in der Renaissance entwickelte Interesse für die Anatomie des Menschen. Im Inneren befindet sich ein detailgetreu gearbeitetes Skelett, eine Umsetzung des „Knochenmannes“ aus Andreas Vesalius’ einflussreichem anatomischen Werk „De humani corporis“. Der Schrein präsentiert eine Mischung verschiedener Vanitas-Motive, welche die Vergänglichkeit des irdischen Lebens symbolisieren: etwa eine Sanduhr oder einen Spiegel, der die Betrachtenden in die Aussage einbezieht.

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