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Leitbild : Radschlossteschinke – Die reich verzierte Feuerwaffe war für das Jagdvergnügen gedacht

Georg Grusmaul und Martin Hertel: Radschlossteschinke, um 1650
Copyright: Kunsthistorisches Museum Wien
> Originalbild

OBJEKT

Radschlossteschinke – Die reich verzierte Feuerwaffe war für das Jagdvergnügen gedacht


Diese für die Jagd auf Niederwild und Vögel gedachte Radschlossteschinke  entstand um 1650. An der Feuerwaffe arbeiteten zumeist zwei Handwerker: Während der Büchsenmacher die Eisenteile herstellte, war der Büchsenschäfter für den Schaft und die Einlegearbeiten, die  einem bestimmten Dekorationsstil folgten, zuständig. Wie viele Büchsenmacher des 17. Jahrhunderts stammten auch die beiden Erzeuger dieser Büchse aus Teschen (Cieszyn), einer Stadt im heutigen Polen. Die Bezeichnung Teschinke leitet sich davon ab.

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