Dom Pedro I., Kaiser von Brasilien, König von Portugal und Algarvien
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Kronprinz Pedro von Bragança war ein aufgewecktes Kind, das sich seinen Erziehern geschickt entzog. Seine handwerklichen Fähigkeiten waren gut, er drechselte, beschlug den Pferden die Hufe, er war ein kühner Reiter; er komponierte, besuchte gerne das Theater. Jedoch, geistige Interessen, Sprachen, Bücher, lockten ihn nicht. Zwei Aspekte seiner Person waren in Wien zu wenig bekannt: er litt an Epilepsie und er hatte einen sehr impulsiven Charakter. Pedro peitschte Pferde und Sklaven; er lebte wie die Herrensöhne in Brasilien damals lebten: "Früh verloren sie die Unschuld, die körperliche wie die seelisch-geistige."(zitiert nach Gilberto Freyre: Herrenhaus und Sklavenhütte).
Er musste am 7. April 1831, zugunsten seines fünfjährigen Sohnes Pedro II. abdanken, und Brasilien verlassen. Er erkämpfte den portugiesischen Thron für die erstgeborene Tochter Maria-Glória (Maria II. von Portugal) und starb drei Jahre nach seiner Rückkehr nach Portugal, am 24. September 1834.
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