In seiner architekturtheoretischen Schrift "Werk von der Architektur" (ca. 1675) nennt Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein die Intention hinter den Bauaufträgen adeliger Bauherren: Dan dises ist die eintzige und hechste Ursach der vornehmen und statlichen Gebeu: der unsterbliche Nahmen und Ruhm und ebige Gedechtnus, so von den Structore [= Erbauer] hinterlassen wiert [...] Alles gehet hin und vertierbet und verweset, allein das vornehme Gebeu nicht.
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Zitiert nach: Lorenz, Hellmut: Nichts Brachtigeres kann gemachet werden als die vornehmen Gebeude. Bemerkungen zur Bautätigkeit der Fürsten von Liechtenstein in der Barockzeit, In: Oberhammer, Evelin (Hrsg.): Der ganzen Welt ein Lob und Spiegel. Das Fürstenhaus Liechtenstein in der frühen Neuzeit, Wien 1990, 138-154 (hier 144)