Das erste Auftreten des Grafen Kaunitz kündet einen kalten Mann an, der nur in seinem Aussehen und der Sorge für seine Gesundheit beschäftigt ist, und sie beschäftigen ihn auch am meisten: der geringste Zugwind läßt ihn schaudern, etwas zuviel Hitze macht ihm nervöse Zufälle. (…) Er hat die Schwäche, nicht an einem Spiegel vorbeigehen zu können, ohne davor stehenzubleiben, und wenn er es wagte, würde er wahrscheinlich Rouge und Schönheitspflästerchen benutzen.
bibliographische Angaben zum Zitat
3649
True
1
save
Der preußische Gesandte Christoph Heinrich von Ammon 1756 über Fürst Wenzel Anton Kaunitz-Rietberg