Leopoldine beschäftigte sich intensiv mit der Mineralogie, vergrub sich in Bücher, sie exerzierte. An den Festivitäten des Wiener Kongresses nahm sie pflichtgemäß, aber mit kritischem Geist, teil: „...beständig ist man im Hofkleid und bringt seine Täge mit Complimenten schneiden und Müssiggang zu.“
Durch die prägenden Ereignisse in Kindheit und Jugend (Tod Mutter, Stiefmutter, Heirat Marie Louise mit Napoleon) sammelte und kristallisierte Leopoldina Kräfte in sich, die sie später, in ihrem letzten Lebensdrittel, befähigten, Lebensphasen und Ereignisse zu bewältigen, die für einen anderen Menschen Zusammenbruch bedeutet hätten.